Windkraftanlagen

Systeme ermöglichen in den Windanlagen eine zuverlässige Umwandlung des Windes in elektrische Energie. Die optimierte und applikationsbezogene Auslegung der Systeme auf die jeweilige geforderte Funktion sorgt dafür die Lebensdauer von Komponenten und Maschinen in erheblichen Maße zu verlängern. HYDAC- Subsysteme unterstützen die Baugruppen und stellen die technische Verfügbarkeit Ihrer WEA sicher.

Rotorblattverstellung (Pitch-System)

Nach Erreichen der Nenngeschwindigkeit am Generator (Nennleistung) wird bei weiter ansteigender Drehzahl der optimale Anstellwinkel der Rotorblätter einzeln verändert und somit der aerodynamische Wirkungsgrad verschlechtert. Dadurch wird die Drehzahl abgebremst womit der Arbeitspunkt des Generatormomentes gehalten wird. Dieser Vorgang wird Pitchen genannt.
 

Hauptgetriebe

Getriebe werden vor dem Generator positioniert. Zur Erzeugung der elektrischen Energie müssen die Asynchron- oder Synchrongeneratoren auf eine konstante Drehzahl gehalten werden. Aufgrund der langsam drehenden Rotoren wird mittels Getriebeübersetzung die Drehzahl auf die maximal erforderliche Generatordreh-zahl gebracht. HYDAC Schmier- und Kühlsysteme sorgen für eine sichere und zuverlässige Verfügbarkeit der Getriebe.

Generator, Umrichter und Trafo

Der Generator einer Windkraftanlage wandelt die mechanische Energie der Rotorbewegung in elektrische Energie um. Schwankende Windgeschwindigkeiten führen allerdings dazu, dass der vom Generator erzeugte Wechselstrom ebenfalls Schwankungen unterworfen ist. Um elektrische Energie in das Stromnetz einspeisen zu können, wird dieser Strom mit einem Umrichter für das Versorgungsnetz aufbereitet. Die Wärme, die bei diesem Prozess entsteht, wird über ein Kühlsystem abgeführt.

Beim Transformator-Kühlsystem werden getrennte Kühlkreisläufe angestrebt, da hier eine Trennung der Umgebung und Umgebungsluft mit allen Formen von Belastungen (Staub, salzhaltige Luft, Partikel, etc.) vom inneren, geschlossenen Kühlkreislauf sichergestellt werden kann.

Bremssysteme

Hydraulische Druckversorgung der Bremssysteme wird von HPU (Hydraulik-Power-Units), zentral oder dezentral, bereitgestellt. Die Triebstrangbremse wirkt auf eine mit Welle oder Kupplung verbundene Bremsscheibe und ist bei WKA mit Pitchsystem das Sekundärbremssystem. Für Wartungstätigkeiten im, oder am Rotor werden aus Sicherheitsgründen Bolzen oder Schieber mittels hydraulischen Zylinder verriegelt. Die Gondel (Maschinenhaus) wird mittels Azimutbremssystem in Position gehalten. Kompakt-Hydraulikaggregate liefern die Energie für die hydraulischen Bremssysteme.

Azimut

Das Drehen der Gondel auf dem Turm wird mittels elektrischer oder hydraulischer Antriebe verwirklicht. Bei hydraulischen Antrieben beziehen diese die Energie ebenfalls aus dem Hydrauliksystem.

 

Befestigungstechnik

Durch die robuste und modulare Ausführung der speziell für diese Applikation entwickelten Befestigungssysteme ist eine einfache, fachgerechte, Zeit- und Aufwand optimierte Montage der Leistungskabel im Turm, Vormontage bei "liegendem Turm", bzw. Endmontage bei "errichtetem Turm" gegeben. Das modulare System erlaubt ebenso eine große Flexibilität bez. Menge und Anordnung (Einzeln, Dreier-Bündel, statisch, flexibel) der Leistungskabel im Turm, im Übergang zur Gondel, dem Loop, als auch im Maschinenhaus selbst.

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